Diättagebuch

Adipositas Diättagebuch

Weg zur körperlichen Freiheit

Hallo lieber Leser

Heute beginnt eine neue Artikel Reihe.
Ein Leser hat uns gefragt, ob wir ihm beim Abnehmen helfen können.
Wir haben ihm zugesagt, aber um eine Kleinigkeit gebeten, und zwar dass er für uns eine Art Tagebuch/Berichterstattung führt und wir das dann auf unsrer Seite (https://www.adipositas-ausweg.de/) veröffentlichen dürfen.
Erfreulicherweise hat er zugesagt und war sogar sehr begeistern davon. Er möchte aber anonym bleiben, ist ja auch verständlich, da möglicherweise sehr private Dinge und Gedanken veröffentlicht werden könnten.

 

Was denken wir uns dabei?

Menschen interessieren sich für andre Menschen.
Es kann sehr motivierend sein jemand andren bei etwas zu verfolgen, wenn man den gleichen Weg gehen möchte. Außerdem kann man auch noch sehr viel dabei lernen.

Was erwarten euch?
Es wird mindestens ein Beitrag die Woche erscheinen. Wie schon gesagt wird es in Form eines Tagebuches erscheinen. Eigentlich schreibt man täglich etwas in sein Tagebuch und nicht wöchentlich. Aufgrund dessen, dass wie bei vielen Leuten oft die Tage einfach sehr ähnlich sind, können die Beiträge schnell langweilig werden.
Deshalb haben wir ausgemacht, dass wöchentlich ein Beitrag erscheint in dem die spannendsten Ereignisse der Woche wieder gegeben werden, die Höhepunkte sowie der Tiefpunkte. Wir werden versuchen, so gt es geht die Artikel relativ „live“ zu veröffentlichen. ALso sobald sie bei uns eingehen, so schnell wie möglich zu veröffebtlichen. Die Artikel müssen wenn sie bei uns eingehen, von unsren Autoren nochmals durchgelesen und überarbeitet (nicht Inhaltlich) werden.

Nun zu der Person, um die es geht.
Steffen M. ist 34 Jahre alt wiegt 120kg auf eine Körpergröße von 175 cm.
Steffen arbeitet im Lager bei einem großen Lebensmittelkonzern. Er ist Gabelstaplerfahrer, sitzt also überwiegend beim Arbeiten. Meistens arbeitet er von Montag bis Freitag, ab und zu muss er auch mal Samstags arbeiten.

Jetzt reicht es

Mit seiner momentanen körperlichen Verfassung ist er sehr unzufrieden und möchte seit langem was dagegen tun.
Wie viele Andre Leute auch, hat auch Steffen es mit mehreren Diäten probiert. Doch leider immer wieder mit Misserfolgen. Irgendwann hat er es vor Frustration aufgegeben.

Dann hat er mitbekommen, was wir machen und hat etwas auf unsrer Homepage herumgestöbert. Er hat uns dann persönlich angesprochen und wie erwähnt uns gefragt, ob wir ihm helfen können. Den Rest der Geschichte habt ihr ja grade gelesen.

Jetzt geht es auch direkt mit dem ersten Eintrag los, viel Spaß beim Lesen.

Woche 1 (23.07-29.07) 

Als heute wieder der Wecker um 7 Uhr geklingelt hat, dachte ich mir im ersten Moment, nein nicht schon wieder Montag.

Mein zweiter Gedanke war jedoch.
Arsch hoch ich habe es mir fest vorgenommen, dieses mal schaffe ich es. Den Abend davor hatte ich mich schon mental darauf vorbereitet. Ich hatte das ganze Wochenende damit verbracht die Unterlagen durchzugehen, die ich bekommen hatte.

Beim Zähneputzen war aber irgendwie nicht mehr so viel Euphorie und Motivation vorhanden, weil mich dann wieder die Müdigkeit einholte.
Ich fühlte mich dennoch dieses Mal irgendwie sicherer, als bei den letzten Abnahmeversuchen. Dieses Mal wurde mir ein richtiger Plan in die Hand gegeben, ich muss ihn eigentlich nur befolgen.
Ich kenne ja das Gefühl, immer wenn ich eine neue „Diät“ anfange hat ich im Hinterkopf „ach das wird eh wieder nichts“.
Jetzt bin ich mehr von mir überzeugt.

Naja mal gucken ich versuch erst mal die erste Woche durchzuhalten und dann kann ich weiter große Töne spucken.
Auf dem Weg zur Arbeit habe ich schon einen Punkt, den ich gelernt habe, umgesetzt.
Ich fahre mit dem Bus zur Arbeit und  bin einfach eine Haltestelle früher ausgestiegen um den restlichen Weg zur Fuß zu laufen. So konnte ich mich schon einmal etwas bewegen.  Auf der Arbeit sitze ich nämlich zu 90% nur herum.

Kurz bevor ich angekommen bin, ist mir dann aufgefallen, dass es doch keine so gute Idee war. Ich stand dann vor meinem Lieblingsbäcker und musste direkt wieder an meine geliebten Pudding-Schnecken denken, von denen ich einfach nie genug bekommen kann.
Dank neu erlernter Techniken von Kiloweise-Abnehmen.de, konnte ich nach einem hartem Kampf mit meinem „Innerem Fetten Ich“, an dem Bäcker vorbeilaufen ohne hineinzustürmen.

Auf der Arbeit angekommen, fing ich dann wie immer an zu arbeiten.
In der Mittagspause ging ich in die Kantine. Ich hatte jedoch mein eigenes Essen dabei, dass ich den Tag zuvor zubereitet hatte.
Im Nachhinein muss ich sagen, es hat wirklich gut geschmeckt, mir gutgetan und ich habe sogar noch etwas Geld gespart. Als dann Feierabend war, habe ich wieder den gleichen Trick angewendet und bin wieder eine Station gelaufen. Dieses Mal konnte ich schon viel leichter am Bäcker vorbeilaufen.
Auf dem Weg nach Hause bin ich dann auch noch eine Station früher ausgestiegen, somit bin ich auf dem Rückweg gleich zwei Stationen gelaufen.

Den Samstag davor war ich einkaufen und habe alles besorgt, was ich benötige für meine neue Ernährungsweise. Daher war der Kühlschrank prall gefüllt und ich machte mich an meinem Abendessen ran. An diesem Tag mal hatte mein Abendessen zum Glück nichts mit dem Lieferdienst zu tun.
Dienstag und Mittwoch liefen recht ähnlich wie der Montag und ich war mir so langsam meiner Sache ziemlich sicher. Ich war wirklich nicht am Hungern und hatte noch Genuss am Essen. Na klar kommen immer wieder Situationen, bei denen man etwas Schwach wird, doch alles in allem lief bis Mittwoch alles gut und nach Plan.

Wie immer zu früh gefreut

Als dann am Donnerstag wieder der Wecker klingelte, kam ich kaum aus dem Bett. Ich bin irgendwie schon mit einer depressiven Stimmung aufgewacht. Ich hatte nur negative Gedanken und konnte mich kaum aufmuntern. Trotz dessen bin ich aufgestanden und zur Arbeit.

Der ganze Tag verlief  scheiße, auf der Arbeit waren irgendwie alle Motzig drauf und dann habe ich mit dem Gabelstapler auch noch eine Palette umgehauen. Ganz Toll, das wird wieder den Chef freuen.
Auf dem Weg nach Hause hatte ich dann überhaupt keine Laune mehr und mich hat alles einfach nur noch aufgeregt und heruntergezogen. Dieses Mal bin ich noch früher aus dem Bus gestiegen. Aber leider nicht mit guter Intention…

Ich bin an einer Pizzeria ausgestiegen und habe mir erst mal eine 40cm Pizza gegönnt. Zum Mitnehmen aber, ich esse nicht sehr gerne in der Öffentlichkeit. Zu Hause angekommen habe ich doch noch mal versucht mich zu fassen und nicht zu essen. Hat aber alles nichts mehr gebracht, die Pizza hat nicht lange überlebt und die Packung Eis, die hinterher geschoben wurde auch nicht. Müde und enttäuscht ging ich dann ins Bett.

Was ich aber dank Kiloweise-Abnehemn gelernt habe ist, trotz eines Ausrutschers nicht alles in Wasser zu werfen. Vor allem wie ich das mental schaffe.  Am nächsten Tag bin ich dann wieder mit erhobenem Haupt aufgestanden und habe weiter gemacht. Der Rest der Woche ist dann weiter gut gelaufen.

Heute (29.07) habe ich mich dann gewogen, ich denke Sonntag wird ab jetzt mein Wiegetag.
117,6 kg ganze 2,4 kg weniger.
Ich bin sehr zufrieden, ich hatte zwar den Ausrutscher am Donnerstag, habe jedoch trotzdem weiter gemacht und wurde belohnt. Das stimmt mich wirklich nochmals positiv und ich freue mich schon auf die nächste Woche.

 

Das war der erste Beitrag von Steffen. Wir hoffen er hat euch gefallen und ihr seid so gespannt wie wir auf den Nächsten.

Hier kommt ihr zu weiteren spannenden Themen.

Es würde uns freuen, wenn ihr den Beitrag mit euren Freunden teilt.

Von |2018-09-02T20:44:43+00:00August 5th, 2018|Abnehmen, Motivation, Tipps|0 Kommentare

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